Weltraumfahrer Mark Shuttleworth beehrte den LinuxTag vom 3. bis 6. Mai in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen. Die Eröffnungsrede des südafrikanischen Unternehmers und Gründers von Ubuntu wurde mit Spannung erwartet. Er gab bereits erste Details zur neuen Version Drapper Drake bekannt. Als wichtige Neuigkeit verkündete Shuttleworth aber auch, dass Canonical, seine Firma hinter Ubuntu, in Zukunft auch KDE-Entwickler einstellen will. Kein Wunder, denn in dem am 1. Juni erscheinenden Drapper Drake sollen die Anwender künftig zwischen drei Desktops auswählen können: KDE in Kubuntu, Gnome und Xfce in Xubuntu. Doch künftig wird sich eines nicht ändern: Laut Shuttleworth werden Ubuntu und seine Updates auch künftig nicht kostenpflichtig erhältlich sein. Die Einnahmen will sich der Entwickler allein durch den Support für Unternehmen sichern. Die kommende Version von Ubuntu namens „Edgy Eft“ ist für das zweite Halbjahr 2006 geplant und soll laut Shuttleworth zunächst einen experimentellen Status besitzen und viele Neuerungen wie XGL ausprobieren. Zum Thema DRM stellte er klar: „The 21st century is all about distribution“ und DRM würde er keine Chance geben. Wichtig sei vielmehr das Zusammenspiel der Entwickler bei Freier Software.
LinuxTag 2006: Neues zu Ubuntu Drapper Drake von Mark Shuttleworth
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