Ab Mitte kommenden Jahres – nach der Wahl – wird das französische Parlament auf Freie Software setzen: Rund tausend Desktop-Computer sollen umgestellt werden. Mit bei dem Paket dabeisein werden der freie Browser Firefox, OpenOffice und ein freier Mail-Client, welcher, ist noch nicht entschieden; auch ist noch nicht ausgefochten, welche Distribution das Rennen machen wird. Es gibt aber Vermutungen, dass man sich für die – französische – Distribution Mandriva entscheiden wird.
Wesentliches Argument für die Umstellung seien die Kosten: Man könne den selben Funktionsumfang beibehalten, dabei aber Geld sparen. Weitere Argumente, so Benoît Sibaud von der “Association pour la Promotion et la Recherche en Informatique Libre” (APRIL) seien die Transparenz und die Unabhängigkeit: Die Nationalversammlung habe künftig eine größere, unabhängigere Kontrolle über ihre Informationstechnologie.