One-Laptop-per-Child: es geht voran!

Gestern ist die One-Laptop-per-Child-Aktion “Give One Get One” gestartet. Für 399 US-Dollar können nun Bürger Kanadas und der USA bis zum 26. November zwei der sogenannten XO-Notebooks erwerben. Eines geht dann an den Käufer, das zweite wird in ein Entwicklungs- oder Schwellenland verschickt. Seit letzter Woche werden die XO-Notebooks in Taiwan produziert, bis Ende des Jahres sollen Schulkinder in Uruguay, Peru, Mexiko, Äthiopien, Ruanda, Haiti, Kambodscha und Indien eines der, speziell an ihre Bedürfnisse angepasstes Laptop in den Händen halten. Das Projekt One-Laptop-per-Child wurde 2005 von MIT-Professor Nicholas Negroponte ins Leben gerufen, zunächst unter dem Titel “100-Dollar-Notebook” sollten Laptops entworfen werden, die durch den günstigen Preis und einer allgemein verständlichen Benutzeroberfläche die “digitale Kluft” veringern sollten. Inzwischen hat sich zwar der Preis verdoppelt, aber das Ziel bleibt dasselbe.

Soweit möglich wird für dieses Projekt freie Software verwendet, denn Softwarepflege und ihre Weiterentwicklung an die spezifischen Bedürfnisse in den Abnehmerländern muss möglich sein. Die unabhängige Veränderung und Weiterentwicklung der Software würde bei proprietärer Software jedoch ein Lizenzverstoß und eine Urheberrechtsverletzung bedeuten. Außerdem entspricht der freie und offene Gedanke der freien Softwarewelt den Zielen des Projektes, und nicht zuletzt möchte man den Kindern auch auf dieser Ebene “was zum spielen” geben.

Zum Spielen bekommen die Kinder auch noch das preisgekrönte Computerspiel SimCity. Wie Don Hopkins, einer der Entwickler von SimCity bekannt gab, wird das Spiel selbst aus markenschutzrechtlichen Gründen zwar nicht “befreit”, aber der beinah identische Quellcode unter dem Namen “Micropolis” ist von EA unter der GPL als Open Source freigegeben. Seit 1989 begeistert SimCity nicht nur Kinder bei der Aufgabe, als Bürgermeister die Geschicke einer Stadt über viele Jahre zu lenken. Dabei ist der Spieler für die Gründung, Entwicklung, Versorgung und die Finanzen verantwortlich. Das Spiel hat nach verschiedentlichen Aussagen einen erzieherischen Wert und fördert die Ausbildung von Entscheidungsfähigkeit und Kreativität.

Quellen:
http://www.laptop.org/
http://www.laptopgiving.org/en/index.php
http://www.donhopkins.com/drupal/taxonomy_menu/4/49/66

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openSUSE Richtlinien: “Wer wir sind, was wir wollen und auf was wir Wert legen”

Das openSUSE-Projekt hat Richtlinien veröffentlicht, die einen Rahmen für das Projekt schaffen und klare Antworten auf die Fragen nach dem woher und wohin geben. Obwohl das Projekt seit 2004 unter dem Dach von Novell agiert, versteht sich openSUSE als unabhängiges Community-Projekt.

Dieser Status soll durch die Massnahmen weiter gefestigt werden. Neben den Veröffentlichung von Richtlinien wurde ein Vorstand ins Leben gerufen. Er soll einen zentralen Kontaktpunkt darstellen, zwischen Novell und der Community vermitteln und bei notwendigen Entscheidungsprozessen mitwirken. Der Vorstand hat fünf Mitglieder, davon sind drei Angestellte von Novell und zwei kommen aus der Community ohne bei Novell angestellt zu sein. Der Vorsitzende des Vorstandes hat ein Vetorecht bei jeder Entscheidung, dieser wird von Novell ernannt. Auch die jetzigen Vorstandsmitglieder wurden von Novell ernannt, in Zukunft sollen sie allerdings von der Community gewählt werden.

Der Fortgang des Projektes soll nicht vom Vorstand beeinflusst werden, sondern weiterhin von der Community bestimmt werden. Hierfür sind die bereits angesprochenen Richtlinien relevant, die ein klare Sichtweise darauf geben sollen, “wer wir sind, wofür wir stehen, was das Projekt möchte und wie es arbeitet”. Die openSUSE Guiding Principles stecken die Messlatte gleich sehr hoch, denn nach eigener Aussage möchte die openSUSE Community the world’s best Linux distribution entwickeln und außerdem ihre Nutzer glücklich machen.

Quellen:
http://en.opensuse.org/Board
http://en.opensuse.org/Guiding_Principles
http://lists.opensuse.org/opensuse-announce/2007-11/msg00004.html

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Neue Version von Flock – the social web browser

Nach zwei Jahren zwei Jahren Entwicklungs- und Testzeit ist “der soziale Webbrowser” in seiner ersten offizellen Version erschienen. Basierend auf Mozilla Firefox bietet Flock mit der Einbindung von Web 2.0 Elementen einen ganz besonderen Service, und hat somit eine andere Zielsetzung als Firefox.
Flock stellt Funktionen zur Verfügung, die die interaktive Teilnahme an Internet-Aktivitäten erleichtern sollen.

So hat Flock neben einer stark personalisierten, dynamischen Startseite beispielsweise eine Medienleiste die für den schnellen Datei-Up- und Download sorgt. Ganze Ordner (z.B. mit Bildern) können so mit einem einfachen Drag&Drop online gestellt werden. Selbstverständlich gibt es einen eingebauten RSS-Aggregator und gebookmarkte Links synchronisieren sich mit del.icio.us. Zahlreiche Addons erweitern das Angebot. Daneben ermöglicht Flock den direkten Zugriff auf viele weitere Dienste die dem Anwender das Aufrufen der Webseiten erspart. Dies sind beispielsweise Youtube, Flickr, Photobucket und Facebook sowie Blogsysteme wie WordPress, Blogger, Moveable Type, Typepad und Drupal.
Gerade mit der Integration der Editoren kommt dieser Browser der Vision des Erfinders des Webs (Tim Berners-Lee) immer näher – nämlich der eines weltweiten Webs, an dem jeder gleichzeitig Konsument und Produzent ist.

Flock 1.0 gibt es für Linux, Windows und MacOS X – allerdings momentan nur in englischer Sprache, die deutschsprachige Version wird folgen. Die Flock-Entwickler suchen immer nach helfenden Händen bei der Lokalisierung der Software.

Quellen:
http://www.flock.com/supported-services
https://extensions.flock.com/addons
http://www.golem.de/0711/55783.html

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Linux Professional Institute (LPI) in Europa eröffnet

Nun gibt es ein Büro in Kassel und eine Linux Professional Institute Central Europe Webseite, die bereits in vier Sprachen verfügbar ist.

1999 als Non-Profit-Organisation von der Linux-Gemeinschaft gegründet gilt das LPI als weltweit führendes professionelles Zertifizierungsprogramm der Linux-Gemeinschaft. In die Aktivitäten sind hunderte von Freiwilligen und Fachleute aus der ganzen Welt integriert, für weitere Mitarbeiter wird geworben. Die LPI-Prüfungen werden weltweit durch Prüfungszentren von Pearson VUE und Prometric angeboten. Die Zertifizierung richtet sich in erster Linie an Administratoren und ist in mehreren Sprachen verfügbar. Neben dieser lokalen Ausrichtung auch über die verschiedenen Sprachen richten sich eines der neuen Zertifikate z.B. an selbstständige oder bei Dienstleistern bzw. Anwenderunternehmen beschäftigte System-Ingenieure und Administratoren, die neben einem breiten Linux-Grundlagenwissen auch fundiertes Know-How im Bereich der Linux-Distribution UCS und den darauf basierenden Produkten nachweisen können.

Das LPI möchte mit seinen Linux-Zertifizierungen die Akzeptanz von Linux und Open Source allgemein fördern; Öffentlichkeitsarbeit, Information und Beratung sollen wiederum die Akzeptanz des Zertifikats fördern.

Quellen:
http://www.lpi.org/
http://www.lpice.eu/

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Offene Standards jetzt auch in den Niederlanden

Ende September wurde von der niederländischen Regierung ein Aktionsplan veröffentlicht, der den Behörden offene Standards und Open Source vorschreibt. Dort wird das Open Document Format (ODF) als Beispiel für offene Standards genannt und sie werden als jene, die von jedem völlig frei verwendet werden können, dort definiert. Open Source dagegen ist ohne Lizenzkosten zu nutzen und ihr Quellcode ist frei zugänglich.

Schon einen Monat später planen das Patentamt und die Wettbewerbsbehörde bereits die Migration auf eine vollständig quelloffene IT-Infrastruktur. Das Patentamt wird ihre 155 PCs im Rahmen dieser bisher einzigartigen Migration schon 2008 auf Linux umstellen. Weitere Behörden sollen zügig folgen. Die Stadt Amsterdam z.B. möchte den im Oktober 2008 auslaufenden Vertrag mit Microsoft nicht unbedingt verlängern. Spätestens wenn die Vorschrift, ab April 2008 bei Neuanschaffungen und Modernisierungen in Behörden offene Standards zu berücksichtigen, wie geplant auf Städte und Gemeinden ausgedehnt werden wird, wird Amsterdam eine eindeutige Entscheidung darüber treffen können. Amsterdam würde dann mit Wien und München zu den größten Linuxmigrationen unter Stadtverwaltungen gehören.

Quellen:
http://www.pro-linux.de/news/2007/11893.html
http://www.linuxkommunale.de

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Compiz Fusion: stabile Version mit neuen 3D-Effekten

Compiz Fusion bietet Linux-Benutzern eine Arbeitsumgebung mit aufwändigen 3D-Effekten. Auch Composition Window Manager genannt bietet diese Anwendungsart visuelle Effekte bei denen zwei oder mehr, eigentlich voneinander getrennte, Elemente zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt werden. Außerdem bietet es einen Fenstermanager, der grafisch aufbereiteten Zugriff auf Anwenderprogramme verschafft und damit Funktionen wie das Minimieren, Vergrößern und Schließen von Fenstern anbietet.

Nun ist die erste stabile Version Compiz Fusion 0.6 herausgegeben worden. Dies ist eine Fusion von Beryl und Compiz. Compiz wurde im Januar 2006 das erste mal offiziell herausgeben. Nachdem es zunächst in einem geschlossenen Kreis entwickelt worden war, gaben die Entwickler von Novell (SUSE) Compiz recht bald frei. Daraus entstand dank einer Reihe Interessierter dann Beryl und es wurde im September 2006 die erste offizelle Version herausgebracht. Im April 2007 fusionierten Beryl und Compiz dann zu Compiz Fusion, und gaben nun ihre erste stabile Version raus. Neben den bereits bekannten Funktionen (wie z.B. Cube, mit dem sich mehrere Desktops auf den Innen- und/oder Aussenseiten eines dreidimensional dargestellten Würfels plazieren und bedienen lassen, den verschiedenen Animationen beim Schließen oder Bewegen von Fenstern oder die Funktion, alle geöffneten Fenster überischtlich auf eine Ebene zu legen), enthält Compiz Fusion einige Neuigkeiten: z.B. verschiedene Feuer- und Wassereffekte oder Schatten bei dreidimensionalen Darstellungen.

Quellen:
http://golem.de/0710/55541.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Compiz

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Erfolgreiches Jahr 2006 für Mozilla

Mitchell Baker, die Chefin von Mozilla hat Anfang der Woche die Bilanzen der Mozilla Foundation und Corporation veröffentlicht. Die Ergebnisse sind hervorragend, denn der Umsatz stieg gegenüber dem Jahr 2005 um ein Viertel auf über 66 Millionen US-Dollar. Das Vermögen stieg auf 150% des Vorjahres an.

Die ansteigenden Gewinne sind vorrangig der Suchfunktion des Browsers Firefox zu verdanken; allen voran führt hier die Zusammenarbeit mit Google zu hohen Erlösen.
Aber auch die Ausgaben haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt: Es floss ein großer Teil in die Entwicklung und auch die Infrastruktur wurde stets erweitert. Dies zeigt sich auch an beeindruckenden Zahl der Downloadmenge von 2,1 Terabyte pro Tag, darunter gab es täglich 25 Millionen Updateanfragen des Internetbrowsers Firefox. Diesen gibt es inzwischen in 44 verschiedenen Sprachen, das ebenfalls sehr weit verbreitete eMailprogramm Thunderbird gibt es in 36 Sprachen – die Hälfte aller Installationen von Firefox laufen in einer anderen Sprache als der englischen.

Es arbeiteten über 1000 Menschen an Firefox2 mit, 50 davon sind offiziell angestellt. Die gemeinnützige Stiftung von Mozilla möchte sich im nächsten Jahr verschiedentlich engagieren: Neben der Unterstützung der freien Entwickler von “Add-ons” oder des Creative-Commons-Projekts möchte die Foundation sicherstellen, dass durch ihre Anwendungen die verschiedenen Internetdienste auch für Menschen mit Behinderungen bequem und barrierefrei zugänglich sind. Neben Firefox und Thunderbird erwähnt Baker noch andere Mozilla-Projekte wie Bugzilla, SeaMonkey, Camino, Sunbird und Lightning, der Hauptfokus liegt aber weiterhin auf dem verbreiteten Produkt Firefox.
Selbstverständlich werden trotzdem ständig neue Projekte entwickelt, aktuell arbeitet man an einer Spezifikation des Standard HTML 5 – damit soll erreicht werden, dass auch bewegte Bilder flexibel zitiert, wiedergegeben und gemischt werden können. Eine Version funktioniert bereits, und ansehen kann man sich das hier.

Quelle:
http://weblogs.mozillazine.org/mitchell/archives/2007/10/beyond_sustainability.html

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Ubuntu Open Week: Konferenz zu Ubuntu im IRC

Im Anschluss an die Veröffentlichung von Ubuntu 7.10 „Gutsy Gibbon“ finden im Internet Relay Chat (IRC) im Rahmen der Ubuntu Open Week 42 Sitzungen zu Ubuntu statt. In der Woche vom 22. bis zum 27. Oktober versammeln sich Interessierte zwischen 16:00 und 23:00 Uhr (MEZ) im Channel #ubuntu-classroom auf dem IRC-Server Freenode. Das Themenfeld ist sehr breit, es wird sowohl über die Technik, als auch über die Ubuntu-Gemeinschaft gesprochen. Unter anderen stehen Mark Shuttleworth, der Gründer von Ubuntu und auch Jono Bacon, der Ubuntu-Community-Manger in einzelnen Sitzungen für Fragen jeder Art zur Verfügung. Außerdem geht es auch immer wieder um Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu und andere Ubuntu-Ableger. Diese Veranstaltung lädt ausdrücklich auch Interessierte ein, die in der Ubuntu-Gemeinschaft bisher nicht involviert sind. Die Chatlogs der bisherigen Konferenzen und der aktuelle Stundenplan finden sich auf der Webseite des Projekts: https://wiki.ubuntu.com/UbuntuOpenWeek

IRC ist ein System das Ende der 80er von Studenten entwickelt wurde und ist bis heute sehr lebendig. Um teilzuhaben braucht man einen IRC-Client, z.B. XChat, IRSSI oder mIRC. Man verbindet sich dann mit den jeweiligen Servern und tritt dann den einzelnen Channels bei. Für Plappereien gibt es parallel zu den Hauptveranstaltungen den Channel #ubuntu-classroom-chat, Fragen an die Referenten kann man jederzeit mit dem Präfix „QUESTION“ stellen. Diese Art der geographisch unabhängigen Veranstaltungsreihe scheint für die Struktur der Ubuntu-Community geradezu ideal.

Quellen:
https://wiki.ubuntu.com/UbuntuOpenWeek
http://www.pro-linux.de/news/2007/11845.html

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Erste deutschsprachige Ubuntu-Konferenz

Am Wochenende des 20. und 21. Oktober wird die deutsche
Ubuntu-Community, mit Unterstützung des Ubuntu Deutschland e.V., die erste Ubucon im deutschsprachigen Raum veranstalten. Der Gastgeber ist die Hochschule Niederrhein in Krefeld und das Programm steht bereits zur Verfügung. Die Veranstalter schreiben auf Ihrer Webseite:
“Wir versuchen, allen Besuchern unabhängig vom jeweiligen Wissensstand ein ansprechendes Vortragsprogramm zu bieten.” Sie beweisen dies mit einem differenzierten Programm, das von linux4afrika über Bug Reports schreiben für Dummies und Kernel Programmierung zu einer Diskussionsrunde zu Vermarktung von Ubuntu reicht.

Beim Projekt linux4afrika werden vom Verein FreiOSS gebrauchte Geräte zentral gesammelt, getestet und nach Tansania gebracht. Die Projektteilnehmer berichten von ihren konkreten Erfahrungen. Ähnlich grenzüberschreitend ist „Wubi“, der „Windows-based Ubuntu Installer“: hier wird eine Möglichkeit vorgestellt, die es dem Windowsnutzer noch einfacher macht, ubuntu auszuprobieren. Nicht nur im Beitrag Fliegender Roboter geht es um die praktische Anwendung von Linux, weitere Vorträge gibt es zu Metadaten und zu konkreten Anwendungen wie Seminarix. Einige Diskussionen und Veranstaltungen zur Community runden das Programm ab.

Der Eintritt ist kostenlos, aber wer die Ubucon finanziell oder als
Helfer unterstützen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

Quelle:
http://ubucon.de/

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dyne:bolic 2.5: neue Version des freien Multimediastudios (Live-CD)

dyne:bolic ist eine Live-CD mit dem Schwerpunkt Multimedia, funktioniert ohne Installation und ist kürzlich in der Version 2.5 erschienen. Sie richtet sich speziell an Medienaktivisten und Künstler: ein umfangreiches Multimediastudio bei minimalen Systemanforderungen.

Neben einem ein vollwertigen Betriebssystem mit den gängigen Anwendungen (Webbrowser, eMailclient, Textverarbeitung, Chat/IM, Verschlüsselung…) beinhaltet dyne:bolic eine umfangreiche Auswahl an Programmen für Konvertierung und Streaming, sowie Audio-, Video- und Bildbearbeitung; so z.B. XMMS, Audacity, Jashaka, Gimp und Ardour. Das besondere Konzept des „Nests“ – ein Homeverzeichnis, das trotz nicht-installierter Live-CD bestehen bleibt – funktioniert in der aktuell erschienenen Version 2.5 sogar auf Systemen mit NTFS (Windows), und selbstverständlich auch mit externen Speichermedien, wie z.B. ein USB-Stick. Dieses „Nest“ kann automatisch verschlüsselt werden. Alle nötigen Geräte erkennt dyne:bolic nach eigener Aussage problemlos und schnell. Die unabhängigen Entwickler, die oftmals zugleich selbst Künstler und Nutzer sind, optimieren das System seit sechs Jahren und haben an sich den hohen Anspruch, dass diese Distribution auf den üblichen Rechnern in allen fünf Kontinenten läuft. Inzwischen läuft sie sogar auf der xBox!

Da dyne:bolic wegen der geringen Systemanforderungen auch auf älteren Rechnern läuft, könnte es für den Multimediakünstler eine besondere Rolle einnehmen; denn man kann unterwegs, z.B. von Konzerten oder Ausstellungen, ohne eigenen Rechner und ohne etwas installieren zu müssen, ohne Einschränkungen live produzieren.

Quellen:

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